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Visionboard

– betrachtet mit der Integral-Lupe –

Sind Visionboards nur Augenwischerei und Humbug?

Oder woran liegt es vielleicht noch, dass vielleicht auch Du trotz Visionboard vielleicht ziemlich weit von der Erfüllung Deiner Träume entfernt scheinst?

Wie wäre es mal, wenn wir uns dem Thema Visionboard aus integraler Sicht nähern?

Das Visionboard heute – ein “Stückwerk”

Vordergründig sieht das Visionboard aus wie eine Sammlung von Objekten und manchmal auch Situationen, die der Betreffende sich für sein Leben wünscht. Zu den Klassikern zählen dabei

  • ein Boot
  • ein Haus
  • ein adäquates Auto (vom Camper bis zum Luxus-Sportwagen)
  • Familie, Freunde
  • Reisen
  • der passende Partner
  • ggf. auch soziales Engagement
  • Zeit für ein spezielles Hobby
  • finanzieller Wohlstand

Aus integraler Sicht ist das Visionboard nur ein “Stückwerk” – ein Ausschnitt aus einer möglicherweise viel komplexeren “Realität”.

Was für viele Menschen, wenn nicht sogar die meisten, eine große Herausforderung ist, ist das empfundene Gefühl der Trennung von den ersehnten Objekten und Situationen. Je nach Prägung und Veranlagung kann es dann noch erschwerend dazu kommen, dass sich Betreffende wie ein Versager fühlt, je langer die einzelnen Ziele noch nicht erreicht sind.

Die möglichen Folgen: er kämpft noch verbissener oder er gibt resigniert auf. Man braucht kein Neurowissenschaftler oder Mediziner sein, um sich die nachteiligen Folgen auf Gemüt und Gesundheit auszumalen.

Was ist die Lösung? Weg mit dem Visionboard?

Das würde dem integrale Gedanken widersprechen und der damit einhergehenden potenzialentfaltenden Haltung.

 

Schritt 1 in Richtung “integrales” Visionboard

Ein Kennzeichen der integralen Haltung bzw. Sprache ist, hinter das Vordergründige zu schauen.

Allem wohnt eine treibende, verursachende Kraft inne, die vom jeweiligen Menschen ausgeht.

Nun wäre es beispielweise empfehlenswert, die Objekte und Situationen aus einem metaphorischen Blickwinkel zu betrachten.

Hierbei kann Google auch wertvolle Dienste leisten, falls es mit der eigenen Selbstreflektion etwas klemmen sollte.

Visionboard-Objekt 1 – das Boot

Nehmen wir beispielsweise eines der häufigsten und beliebtesten Objekte auf Visionboards, das Boot.

Metaphorisch steht ist das Boot ein archetypisches Sinnbild, das die Reise, den Aufbruch sowie Transzendenz symbolisiert. Mit ihm wird der Wunsch nach Veränderung im Leben assoziiert.

Die Art des Bootes gibt dem Betreffenden zudem Aufschluss darüber, wie bzw. was er gern auf dieser Reise erleben möchte und nach welcher Art der Veränderung er sich in seinem Leben sehnt.

Visionboard-Objekt 2 – das Seminarhaus

Es kommt nicht ganz so häufig vor. Das Seminarhaus drückt den Wunsch aus, einen Ort des gemeinschaftlichen Lernens zu schaffen. Lernen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen – auch wenn es vielleicht aktuell durch Schulerfahrungen etwas “blockiert” sein sollte.

So kannst Du nun die einzelnen Objekte und Situationen auf Deinem Visionboard deuten und kommst somit Deinem eigentlichen “Mangel”-Empfinden auf die Spur.

Visionboards werden also bisher aus einer Haltung des Mangels heraus erstellt, der als Sehnsucht maskiert daher kommt. Und Mangel generiert leider in vielen Fällen dann wiederum Mangel.

Dieser Falle kannst Du schon mal entgehen, wenn Du nun weißt, wie Du diesem Mangel auf die Spur kommst und ihn im Alltag stillst.

Im Coaching mit meinen Klienten erlebe ich dann häufig, dass sich ein Objekt nach dem andern von dem Visionboard verabschiedet, weil der Betreffende sich um die Erfüllung der “dahinterstehenden” Sehnsucht gekümmert hat.

Und was ist mit dem “Rest”? s. Schritt 2.

Schritt 2 – Die integrale Transformation Deines Visionboards zum Energie-Turbo

Die Fragen, die nun kommen, könnten für die “hardcore”-Verfechter des Visionboardes zunächst schwer verdaulich sein…

Wo liegt der Referenzpunkt der meisten Objekte und Situationen auf den Visionboards? –> In der Vergangenheit

Es sind Gegenstände, die bereits erschaffen sind oder Emotionen, die man so oder so ähnlich schon mal erlebt hat.

Sind sie eine Kopie oder ein Original? (und ich rede hier nicht um die individuelle Konfiguration des Bootes!)

Es gibt diese Gegenstände schon und diese Situationen. Möglicherweise hast Du das eine oder andere bei jemandem anderen (unbewusst) wahrgenommen und nun kopiert und eingefügt.

Ist es ein “Realitäten-Tausch” oder eine komplett neue Realität?

Wir alle leben bereits in vier Wänden und fahren ein Auto…

Von wem willst Du Dich trennen oder abheben oder wo willst Du dazugehören? Auch das ist einfach nur ein Tausch oder Wechsel.

Worauf will ich hinaus?

Genau genommen sind Visionboards, die ihren Referenzpunkt in der Vergangenheit haben, nur ein Tausch oder eine Kopie sind oder die Trennung von etwas oder die Verbindung mit etwas bedeuten, nicht wirklich stimulierend.

Das gilt insbesondere für Menschen, die schon einen gewissen Weg in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zurückgelegt haben.

Aus Sicht des Amygdala gesteuerten Denkens (analysierend, bewertend, urteilend, in der Box und Angst) ist es so, als ob das Gefängnis des Erdachten nun einfach ein paar mehr Zimmer hat, eine hübschere Einrichtung und mehr PS unter der Motorhaube.

Gähnend langweilig also. Da tut sich nicht viel. Mehr zur Amygdala findest Du auch in diesem Artikel “Burnout im Vertrieb“.

Was setzt Dein Schöpfer-Hirn unter Strom (Nucleus accumbens)?

Alles, was es so bisher noch nicht gibt, was die Welt noch nicht gesehen hat, woran Du jedoch mit Deinen Kompetenzen, Talenten und Fähigkeiten genau der oder die richtige wärst, das in die Welt zu bringen. So ein bisschen wie eine Mischung aus Daniel Düsentrieb und Harry Potter.

Und es sollte so groß sein, dass Dich alle, aber auch alle für Verrückt halten – egal, ob Du ihnen davon erzählen wirst oder nicht.

Meines ist beispielsweise, den Menschen die Tür zu ihrer Vollkommenheit zu öffnen mit Hilfe der integralen Sprache. Die Kurzfassung meines “Auftrags” lautet, den Menschen ihre Sprache zurückgeben. Viele Jahre wusste ich selbst nicht, was das sein soll, weil wir ja alle schon sprechen…

Wenn wir in dieser vorfreudigen Haltung sind und alles Erdenkliche und eben auch bisher noch nicht Gedachte unternehmen, um das wahr werden zu lassen, dann sind wir hirntechnisch wieder wie die Kinder und in unserer Vollkommenheit.

Dann können wir Berge versetzen – und wenn Du dann mithilfe der integralen Sprache auch noch gelernt hast, wie Du andere aus dieser Vollkommenheit heraus spielend leicht zum Mitmachen oder Nutzen Deiner “Erfindung” bzw. Deiner Mission gewinnen kannst, dann fühlst Du Dich wie im Himmel.

Wenn Du auf dem Weg dorthin noch einen “Türöffner” brauchst, wende Dich gern über das Kontaktformular an mich oder komm in meinen Workshop. Dort liegt DEINE integrale Sprache zur Abholung bereit. Wie lange willst Du sie noch auf Dich warten lassen?

😉